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Allgemeine Geschäftsbedingungen und Teilnehmerinformationen

1. Geltungsbereich und Begriffsbestimmungen

1.1.  Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden „AGB“ genannt) gelten für alle Geschäftsbeziehungen zwischen der

Mani.fest Eventmanagement  GbR

Otto-Wels-Str. 22, 63179 Oberhsausen

vertreten durch die Geschäftsführer Marie Estel und Janine

E-Mail: mail@manifest-events.de

USt.-IdNr.: folgt

(im Folgenden „Veranstaltungsplaner" genannt)

und unseren Kunden.

1.2.  Diese AGB gelten ausschließlich, wenn der Kunde Verbraucher ist. Verbraucher ist gem. § 13 BGB jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Demgegenüber ist Unternehmer gem. § 14 BGB eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

1.3.  Die AGB des Veranstaltungsplaner gelten ausschließlich. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Veranstalter deren Geltung ausdrücklich zugestimmt hat.

2. Vertragsgegenstand

2.1 Diese AGB gelten für alle Verträge des Veranstaltungsplaners, die der Kunde mit dem Veranstaltungsplaner hinsichtlich der auf der Website des Veranstaltungsplaner dargestellten Leistungen, abschließt.

3. Leistungen des Veranstalters

3.1. Der Veranstaltungsplaner bietet die Organisation und Planung von Veranstaltungen in Form verschiedener Leistungspakete an.

3.2. Die Leistungen des Veranstaltungsplaner erfolgen ausschließlich online und in telefonischem Kontakt, sofern nichts andereres vereinbart wurde. Der Veranstaltungsplaner fungiert lediglich als Mittelsmann zwischen dem Kunden und weiteren Dienstleistern und ist nicht befugt verbindliche Buchungen oder Vertragsabschlüsse zu leisten.

3.4.  Der Veranstaltungsplaner erbringt seine vertragsgemäßen Leistungen mit größter Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit. Einen bestimmten Erfolg schuldet der Veranstaltungsplaner aber nicht. Insbesondere übernimmt der Veranstaltungsplaner keine Gewähr dafür, dass sich beim Kunden ein bestimmter Erfolg einstellt oder dass der Kunde ein bestimmtes Ziel erreicht. Dies ist nicht zuletzt auch vom persönlichen Einsatz und Willen des Kunden abhängig, auf den der Veranstaltungsplaner keinen Einfluss hat.

3.5.  Der Veranstaltungsplaner ist nicht verpflichtet, die Leistungen höchstpersönlich zu erbringen. Er ist berechtigt, für die Erbringung des Leistungsgegenstandes Dritte als Subunternehmer einzuschalten. Ferner darf der Veranstaltungsplaner sich zur Erfüllung des Vertrags eines oder mehrerer Erfüllungsgehilfen bedienen. Der Kunde hat keinen Anspruch auf Auswahl eines bestimmten Veranstaltungsplaners für die ausgewählte Leistung oder seine Veranstaltung vor Ort.

4. Vertragsschluss

4.1.  Die Präsentation und Bewerbung der beschriebenen Leistungen auf der Website des Veranstaltungsplaner stellen kein verbindliches Angebot seitens des Veranstaltungsplaner zum Abschluss eines Vertrages dar, sondern eine Einladung an den Kunden, die auf der Website bzw. in den Angeboten des Veranstaltungsplaner beschriebenen Leistungen verbindlich zu buchen.

4.2.  Der Kunde gibt durch das Absenden einer Anfrage über das Onlineformular auf der Website des Veranstaltungsplaner und durch Anklicken des Buttons „absenden“ eine rechtsverbindliche Anfrage in Bezug auf die ausgewählte Leistung ab. Der Kunde kann seine Eingaben jederzeit vor Absenden seiner rechtsverbindlichen Anfrage über die üblichen Tastatur- und Mausfunktionen berichtigen.

4.4.  Ein Vertrag zwischen den Vertragsparteien kommt erst zustande, wenn der Veranstaltungsplaner die Anfrage des Kunden annimmt,

 indem er dem Kunden eine Vertragsbestätigung in Schriftform oder Textform (per E-Mail) übermittelt oder

 indem er den Kunde nach Abgabe seiner Anfrage zur Zahlung auffordert.

Liegen mehrere der vorgenannten Alternativen vor, ist die zuerst eingetretene Alternative maßgeblich für den Vertragsschluss. Sofern der Veranstaltungsplaner das Angebot des Kunden nicht innerhalb von einer Woche annimmt, gilt dies als Ablehnung des Angebotes und der Teilnehmer ist an seine Willenserklärung nicht mehr gebunden.

4.5.  Der Veranstaltungsplaner wird den Zugang der von dem Kunden abgegebenen Anfrage unverzüglich per E-Mail bestätigen. In einer solchen E-Mail liegt noch keine verbindliche Annahme der Anfrage vor.

4.10.  Die Vertragsschluss erfolgt in deutscher Sprache.

4.11.  Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von ihm zur Buchungsabwicklung angegebene E-Mail-Adresse zutreffend ist, so dass unter dieser Adresse die vom Veranstaltungsplaner versandten E-Mails empfangen werden können. Insbesondere hat der Kunde bei dem Einsatz von SPAM-Filtern sicherzustellen, dass alle vom Veranstaltungsplaner oder von diesem mit der Buchungsabwicklung beauftragten Dritten versandten E-Mails zugestellt werden können.

4.12.  Sofern der Kunde ausdrücklich gegenüber dem Veranstaltungsplaner erklärt, weitere Teilnehmer für eine Veranstaltung anzumelden, verpflichtet sich der Kunde für sämtliche in diesem Zusammenhang bestehenden Ansprüche gegenüber dem Veranstaltungsplaner einzustehen.

5. Widerrufsrecht

5.1.  Als Verbraucher steht dem Kunden nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen ein vierzehntägiges Widerrufsrecht zu.

5.2.  Das Widerrufsrecht besteht nicht, wenn der Veranstaltungsplaner die Dienstleistung vollständig erbracht hat, dieser erst mit der Ausführung begonnen hat, nachdem der Kunde dazu seine ausdrückliche Zustimmung gegeben hat und dieser gleichzeitig die Kenntnis darüber bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch den Veranstalter verliert. Die zu erbringende Zustimmungserklärung lautet: „Ich bin einverstanden und verlange ausdrücklich, dass der Veranstaltungsplaner vor dem Ende der Widerrufsfrist mit der Ausführung der beauftragten Dienstleistung beginnt. Ferner ist mir bekannt, dass ich bei vollständiger Vertragserfüllung durch den Veranstalter mein Widerrufsrecht verliere."

5.3.  Ein Widerrufsrecht für Verbraucher besteht nicht gem. § 312 g Abs. 2 S. 1 Ziffer 9 BGB bei Verträgen zur Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, wenn der Vertrag für die Erbringung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht.

5.4.  Im Übrigen gelten für das Widerrufsrecht die Regelungen, die im Einzelnen wiedergegeben sind in der folgenden Widerrufsbelehrung:

Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Mani.fest Eventmanagement GbR, Otto-Wels-Str. 22, 63179 Obertshausen) mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.

Das Widerrufsrecht besteht nicht bei den folgenden Verträgen:

1. Easy.fest Paket

2. Verträge die durch Sie persönlich mit anderen Dienstleistern geschlossen wurden, deren Kontakt wir an Sie vermittelt haben.

 Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn wir die Dienstleistung vollständig erbracht haben und mit der Ausführung der Dienstleistung erst begonnen haben, nachdem Sie dazu Ihre ausdrückliche Zustimmung gegeben haben und gleichzeitig Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie Ihr Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch uns verlieren.

Muster-Widerrufsformular

(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)

– An Mani.fest Eventmanagement GbR, Otto-Wels-Str. 22, 63179 Obertshausen

– Hiermit widerrufe(n) ich/wir den von mir/uns abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung

Easy.fest/Mani.fest/Dream.fest

– Name des/der Verbraucher(s)

– Anschrift des/der Verbraucher(s)

– Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)

– Datum

Unzutreffendes streichen. Fügen Sie hier Ihren Namen, Ihre Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse ein.

- Ende der Widerrufsbelehrung-

6. Mitwirkungspflichten des Kunden

6.2.  Soweit der Kunde dem Veranstaltungsplaner Informationen und Daten zur Verwendung überlässt, versichert er, dass er zur Übergabe und Verwendung dieser Informationen und Daten berechtigt ist. Der Veranstaltungsplaner ist nicht verpflichtet, die vom Kunden zur Verfügung gestellten Inhalte zu überprüfen, insbesondere nicht im Hinblick darauf, ob sie geeignet sind, den mit der beauftragten Leistung verfolgten Zweck zu erreichen.

6.3.  Kommt der Kunde seinen zuvor genannten Mitwirkungspflichten gem. den Ziffern 6.1 und 6.2nicht nach und kann der Veranstaltungsplaner aus diesem Grunde seine Leistungen ganz oder teilweise nicht innerhalb der vereinbarten Zeit abschließen, so verlängert sich der dafür vereinbarte Zeitraum angemessen.

7. Entgelt und Zahlungsbedingungen

7.1. Sofern sich aus dem Angebot des Veranstaltungsplaner nichts anderes ergibt, handelt es sich bei den angegebenen Preisen um Gesamtpreise. Die angegebenen Gesamtpreise verstehen sich in EURO und sind Nettopreise. Der Veranstaltungsplaner ist gemäß Kleinunternehmer Regelung von der Umsatzsteuerpflicht ausgenommen.

7.5.  Aufrechnungsrechte stehen dem Kunden nur zu, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt oder unbestritten mit der Hauptforderung des Veranstaltungsplaner gegenseitig verknüpft oder von diesem anerkannt sind.

Teilnahmeberechtigung und Vertragsübertragung

Zur Teilnahme an der gebuchten Leistung ist nur die in der Auftragsbestätigung/dem Vertrag namentlich genannte Person/Firma berechtigt. Eine Vertragsübertragung auf einen Dritten ist nicht möglich.

Änderung oder Ausfall der Leistung

9.1.  Der Veranstaltungsplaner hat eine Änderung oder Abweichung seiner Leistung unverzüglich nach seiner Kenntnis gegenüber dem Teilnehmer zu erklären.

9.2.  Im Falle einer erheblichen Leistungsänderung ist der Kunde berechtigt, unentgeltlich vom Vertrag zurückzutreten. Der Kunde hat die vorgenannten Rechte unverzüglich nach der Erklärung des Veranstaltungsplaner über die Änderung der Leistungdiesem gegenüber geltend zu machen.

10. Rücktritt des Veranstaltungsplaner

10.1. In den vorgenannten Fällen wird der Veranstaltungsplaner bereits gezahlte Entgelte vollständig zurückerstatten. Schadensersatzansprüche stehen dem Kunden nicht zu.

11. Haftung

11.1.  Hinsichtlich der von dem Veranstaltungsplaner erbrachten Leistungen ist dieser von der Haftung ausgeschlossen, da eine finale Prüfung aller Vertragsbestandteile, sowie Buchungen von dritten Dienstleistern ausdrücklich in der Verantwortung des Kunden liegt.

11.2.  Bei der Verletzung vertragswesentlicher Pflichten besteht die Haftung auch bei einfacher Fahrlässigkeit, jedoch begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.

11.3.  Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, die der Vertrag dem Veranstaltungsplaner nach seinem Inhalt zur Erreichung des Vertragszwecks auferlegt, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Teilnehmer regelmäßig vertrauen darf (sog. Kardinalpflichten). Ansprüche für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz bleiben von vorstehenden Beschränkungen unberührt.

11.4. Im Übrigen ist eine Haftung des Veranstaltungsplaner ausgeschlossen.

12. Alternative Streitbeilegung

12.1.  Die EU-Kommission stellt im Internet unter folgendem Link eine Plattform zur Online- Streitbeilegung bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr. Diese Plattform dient als Anlaufstelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten aus Online-Kauf- oder Dienstleistungsverträgen, an denen ein Verbraucher beteiligt ist.

12.2.  Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle / Universalschlichtungsstelle sind wir nicht verpflichtet und nicht bereit.

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